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BORA

Sustainable Web Audit

bora.com

Ressourcen

CO₂ Einsparungspotential pro Jahr bei
183.300 Seitenaufrufen im Monat
Medien
95%
Dokumente
1%
Stylesheets
1%
Skripte
2%
Schriften
1%

Analyse & Handlungsempfehlungen

Bilder
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Bildformate

Moderne Bildformate wie WebP und AVIF reduzieren signifikant die Dateigrößen, besonders bei hochauflösenden Bildern. Dies führt zu schnelleren Ladezeiten und verringert den Datentransfer, was die Performance Ihrer Website erheblich verbessert.

Empfehlung

Verwenden Sie in unterstützten Browsern das WebP- oder AVIF-Format für Bilder, um die Dateigröße im Vergleich zu JPG oder PNG deutlich zu reduzieren.

Gerne stellen wir Ihnen Dienste wie z.B. Cloudinary vor, die automatisch die besten Bild- und Videoformate für Ihre Nutzer ausliefern.

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Carousels

Carousels präsentieren mehrere Inhalte oder Bilder in einem rotierenden Container. Häufig werden dabei mehrere Ressourcen gleichzeitig geladen, die jedoch nicht von jedem Nutzer gesehen werden. Dies führt zu längeren Ladezeiten, erhöhtem Datenverbrauch und einer verschlechterten User Experience.

Empfehlung

Laden Sie Medienelemente innerhalb von Carousels via Lazy Loading.

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Großformatige Bilder

Große Bilddateien beanspruchen mehr Bandbreite, was zu Verzögerungen bei der Darstellung von Websites führt und den Datenverbrauch erhöht. Hierdurch entstehen auch größere CO₂-Emissionen, was wiederum die Umweltbelastung Ihrer Website steigert.

Empfehlung

Bilder, die auf kleineren Viewports über die volle Breite laufen, könnten auf eine maximale Breite auf größeren Viewports gesetzt werden, um zumindest Daten auf sehr großen Bildschirmen zu sparen und auch optisch nicht zu überwältigen. Es sollte zudem nicht auf allen Viewport Breiten das gleiche Bild geladen werden, sondern ein entsprechend großes, bzw. kleines.

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Lazy Loading

Lazy Loading lädt Inhalte außerhalb des initial sichtbaren Viewports erst, wenn sie in das Sichtfeld des Nutzers gelangen. Dies verkürzt die initiale Ladezeit, da zu Beginn weniger Daten geladen werden. Abhängig vom Scroll-Verhalten des Nutzers resultiert dies in signifikanten Einsparungen an geladenen Daten.

Empfehlung

Bilder „above the fold” sollten nicht lazy loaded werden, da dadurch die Darstellung verzögert wird. Nutzen Sie zudem die Attribute loading="lazy" und decoding="async", um dem Browser noch mehr Anweisungen zu geben, sich erst später um entsprechende Bilder zu kümmern.

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Prefetching & Preloading

Preloading priorisiert das Laden von Bildern, die sofort beim Seitenaufruf sichtbar sind und verbessert so die initiale Ladezeit. Für Bilder, die erst beim Herunterscrollen sichtbar werden, empfiehlt sich das Prefetching, um dem Browser frühzeitig zu signalisieren, welche Bilder später benötigt werden. Dies steigert die Effizienz des Ladeprozesses, ohne den initialen Seitenaufbau zu beeinträchtigen.

Empfehlung

Priorisieren Sie Bilder „above the fold“ durch Preloading (rel="preload" as="image"). Verwenden Sie die Anweisung rel="prefetch" as="image", um dem Browser frühzeitig zu signalisieren, welche Bilder vermutlich später benötigt werden, die jedoch nicht kritisch für den initialen Seitenaufbau sind, also „below the fold“, und zu denen bald gescrollt wird.

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Responsive Bilder

Responsive Web Design passt Ihre Website flexibel an verschiedene Bildschirmgrößen an und verwendet optimierte Bildvarianten für die jeweiligen Darstellungsgrößen. Dies verbessert die Ladezeiten und die User Experience, indem es den Datenverbrauch reduziert und somit auch die CO₂-Emissionen verringert.

Empfehlung

An vielen Stellen werden zu große Bilder geladen und nicht die optimalen Methoden für responsive Bilder genutzt. Das <picture> Element sollte je nach Viewport unterschiedliche Bilder laden. Noch effektiver wäre hier das klassische <img> Element, ausgestattet mit sizes und srcset Attributen, das dem Browser alle notwendigen Informationen und verschiedene Bildgrößen liefert, um das idealste Bild für die gegebenen Umstände (Viewportgröße, Pixeldichte etc.) zu wählen. Das Resultat wären weniger übertragene Daten und eine höhere visuelle Qualität.

Grafiken
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Angemessene Verwendung

SVGs sind vektorbasierte Grafiken, die ideal für Logos und Icons geeignet sind, da sie ohne Qualitätsverlust skalierbar sind. Sie beschleunigen die Ladezeiten, reduzieren den Datenverbrauch und verbessern dadurch die Performance Ihrer Website.

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SVG Sprites

SVG Sprites bündeln mehrere SVG-Grafiken in einer einzigen Datei, wodurch die Anzahl der HTTP-Anfragen reduziert wird. Dies verbessert die Ladezeiten, da der Browser weniger Ressourcen laden muss. Die Verwendung von SVG Sprites ist effizient für die Darstellung wiederkehrender grafischer Elemente auf Ihrer Website und steigert somit die Gesamtperformance.

Empfehlung

Überprüfen Sie, ob es SVG-Icons gibt, die auf jeder Seite verwendet werden, wie zum Beispiel die Social-Media-Icons im Footer. Diese wären in einem SVG-Sprite möglicherweise effizienter organisiert als inline im Code. Auf einigen Unterseiten wird bereits ein SVG-Sprite verwendet. Es wäre sinnvoll, diesen Ansatz konsistent auf allen Seiten umzusetzen.

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SVG-Optimierung

Optimierte SVG-Dateien reduzieren die Dateigröße und benötigen weniger Bandbreite, was die Ladezeiten Ihrer Website verbessert.

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SVG-Wiederverwendung

Inline SVGs laden schneller, weil sie ohne zusätzliche Serveranfragen auskommen. Externe SVGs, die separat vom HTML geladen werden, sind wiederverwendbar über verschiedene Seiten hinweg, erfordern jedoch jeweils eine Serveranfrage. Für häufig wiederkehrende Grafiken innerhalb einer Seite können auch Inline SVGs effizient wiederverwendet werden. Die optimale Wahl hängt von der spezifischen Struktur und den Anforderungen der Website ab. Generell sind SVGs bandbreitenschonend und verbessern die Performance der Website.

Empfehlung

Sie sollten Icons, die mehrfach auf derselben Seite erscheinen, wie zum Beispiel Pfeile hinter Links, nur einmal als Inline-SVG in Form eines <symbol> Elements einbinden. Alle weiteren Instanzen des Icons können dann durch das <use> Element auf dieses SVG verweisen. Dies reduziert die Redundanz und verbessert die Ladezeiten Ihrer Seite.

Infrastruktur
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CDN

Ein Content Delivery Network (CDN) ist ein Netzwerk aus vielen weltweit verteilten Servern, die dazu dienen, Inhalte einer Website näher an die geografische Position der Nutzer zu bringen. Indem Kopien der Inhalte auf verschiedenen Servern gespeichert werden, können diese schneller zu den Endnutzern gelangen. Dies verkürzt die Ladezeiten der Website erheblich, da Daten über kürzere Distanzen übertragen werden müssen. Gleichzeitig reduziert dies den Bedarf an Bandbreite und Energieverbrauch, was den CO₂-Ausstoß verringert und so die Umweltbelastung durch den Betrieb der Website minimiert.

Empfehlung

Ihre Website verwendet kein CDN. Die Verwendung eines CDN kann jedoch die Effizienz deutlich steigern, da Inhalte in geografisch verteilten Servern (Edge-Caches) zwischengespeichert werden. Dies verringert die Latenzzeiten und den Energieverbrauch, da Nutzeranfragen überwiegend mit den näheren CDN-Edges abgewickelt werden. Zudem optimieren viele CDN-Anbieter die Datenrouten für eine schnellere Auslieferung. Bei der Auswahl eines CDN sollten Sie ein Green CDN wählen, da es erneuerbare Energiequellen nutzt, um den ökologischen Fußabdruck des Datenverkehrs Ihrer Website zu minimieren.

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Downstream Caching

Effizientes Downstream Caching reduziert die zu ladenden Datenmengen für wiederkehrende Besucher und erhöht die Verfügbarkeit Ihrer Website. Dies verbessert die Zugriffsgeschwindigkeit und die User Experience durch schnellere Seitenaufrufe.

Empfehlung

Die gesetzten Response-Header verhindern ein effizientes Caching im Browser. Die getestete HTML-Seiten dürfen für maximal 120 Sekunden gecached werden. Nutzen Sie auch hierfür ein CDN, da Sie CDN-Caches jederzeit invalidiert werden können - z.B. automatisiert bei Content-Änderung in Ihrer Applikation. Die Cache-Dauer im CDN kann somit bedenkenlos auf einen hohen Wert wie 365 Tage gesetzt und das Downstream-Caching im Browser aber auf z.B. 24 Stunden begrenzt werden. Somit wird immerhin der größte Übertragungsweg Ihrer Daten Cache-optimiert, bei dennoch zeitnaher Sichtbarkeit Ihrer Änderungen.

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Green Hosting

Green Hosting nutzt umweltfreundliche Technologien und bezieht Energie aus erneuerbaren Quellen, um den Betrieb von Websites nachhaltiger zu gestalten. Dieses Hosting reduziert den ökologischen Fußabdruck einer Website, indem es den Energieverbrauch minimiert und zur Reduzierung der Umweltbelastung beiträgt.

Empfehlung

Der Betreiber des verwendeten Rechenzentrum macht keine Angaben zu Zertifizierungen für Nachhaltigkeit oder ökologisch nachhaltiger Ausrichtung des Rechenzentrums. Nutzen sie Rechenzentren, die mit 100% erneuerbaren Energien betrieben werden. Achten sie auf Zertifizierungen wie ISO 14001 und ISO 50001 für Umwelt- bzw. Energiemanagement, sowie Angaben zum Einsatz energieeffizienter Hardware. Ein vom Betreiber angegebener PUE-Wert nahe 1 deutet außerdem auf eine hohe Effizienz von Kühlung und sonstige Betriebsmittel hin (Vgl. Microsoft Azure in der EU: 1,185, weltweiter Branchendurchschnitt lt. Statista 1,58). Angaben zum genutzten Kühlsystem wie z.B. adiabatische Kühlung oder Verdunstungskühlung können ein weiterer Hinweis für nachhaltige Bemühungen des Betreibers sein, das Rechenzentrum ressourcenschonend und effizient zu betreiben.

Die Bestimmung des verwendeten Rechenzentrums von extern kann fehleranfällig sein. Bei Nennung des verwendeten Rechenzentrums nehmen wir gerne eine Bewertung auf Basis dieser Informationen vor.

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Response Header

Effizient gestaltete Response-Header optimieren das Caching und verkürzen die Serverantwortzeiten.

Empfehlung

Vermeiden Sie nicht benötigte Response-Header wie X-Pimcore-Cache-Date, X-Powered-By oder X-Pimcore-Output-Cache-Tag. Auch wenn die durch sie entstehende Datenmenge auf den ersten Blick gering erscheinen mag, erzeugen sie in jeder einzelne Response Ihrer Server einen sich kontinuierlich aufsummierenden Overhead an übertragenen Daten. Zudem können Header Informationen zum verwendeten Stack preisgeben, die unter Umständen ein Sicherheitsrisiko darstellen.

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Response-Komprimierung

Komprimierte Server-Antworten verringern die zu übertragende Datenmenge, was das Laden Ihrer Website beschleunigt.

Empfehlung

Ihre Server-Responses werden für nicht ohnehin bereits komprimierte Ressourcen mit gzip komprimiert. Verwenden Sie für die Komprimierung von Server-Responses anstelle von gzip Brotli, in sofern Sie nicht auf die Verwendung von stark veralteten Browsern angewiesen sind. Brotli erzielt je nach Datei eine >20% bessere Komprimierung.

Schriften
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Font Preloading

Das Preloading von Schriftarten beschleunigt die Darstellung von Text auf Ihrer Website, indem die benötigten Fonts früher im Ladevorgang geladen werden. Diese Technik verbessert die sichtbare Ladezeit, indem sie sicherstellt, dass Textinhalte sofort in der gewünschten Schriftart angezeigt werden, was die User Experience erheblich steigert.

Empfehlung

Achten Sie auf das Preloading von Schriften, die für den initialen Seitenaufbau kritisch sind, um die Ladezeiten zu verkürzen und die Performance zu optimieren. Dies verbessert nicht nur die visuelle Darstellung der Seite, sondern verhindert auch ein FOUT (Flash of Unstyled Text).

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Laden von Extern

Das Laden von Schriften von externen Quellen kann die Ladezeiten Ihrer Website verlängern, da zusätzliche Anfragen an externe Server erforderlich sind. Dies erhöht die Abhängigkeit von externen Diensten und kann zu Verzögerungen führen, besonders wenn diese Server langsam reagieren oder ausfallen.

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Lazy Loading

Custom Fonts zahlen auf die Wiedererkennung einer Marke ein und individualisieren das Design. Die richtige Strategie zum Laden der Fonts ist hier entscheidend. Schriften erst bei Bedarf zu laden, verbessert die Ladezeiten und verringert die Datenmenge beim Erstbesuch.

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Subsetting

Subsetting reduziert die Größe von Schriftdateien, indem nur Zeichen, die auf der Website verwendet werden, eingebunden sind.

Empfehlung

Wenn Sie bestimmte Zeichen, wie solche für nicht genutzte Sprachen, nicht benötigen, entfernen Sie diese aus den Schriftdateien, um Datenvolumen zu sparen.

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Umfang von Custom Font Schriftarten und -Stilen

Wählen Sie bewusst die Anzahl der Schriftarten und Stile, da sie eine Auswirkung auf den Ressourcenbedarf ihrer Website haben.

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Variable Fonts

Variable Fonts erlauben mehrere Variationen einer Schriftart in einer Datei, was die Ladezeiten reduziert und die Flexibilität erhöht.

Empfehlung

Um Datenvolumen zu sparen und die gestalterische Flexibilität zu erhöhen, sollten Sie die Schriftschnitte Roboto Regular und Roboto Bold durch den variablen Font Roboto Flex ersetzen.

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WOFF2

WOFF (Web Open Font Format) ist speziell für den Webeinsatz optimiert und bietet eine hohe Kompressionsrate, die schnelle Ladezeiten ermöglicht. Es ist dem TTF-Format vorzuziehen, da WOFF die Bandbreitennutzung reduziert und die Textdarstellung auf Ihrer Website beschleunigt.

Skripte
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Bundle-Größen

Die Optimierung der Größe von Skript-Bundles ist entscheidend für schnelle Ladezeiten. Durch Minimierung und effiziente Aufteilung der Skripte in kleinere, bedarfsorientierte Pakete werden nur notwendige Ressourcen geladen. Dies verbessert die Ladezeiten und die Performance der Website erheblich.

Empfehlung

Einige der geladenen Javascript-Bundles scheinen mit >200kB auffällig groß.
Prüfen sie eine mögliche Reduktion der Größe der geladenen Javascript-Dateien durch Chunking. Prüfen sie zudem den Applikations-Code auf ggf. nicht mehr benötigte Dependencies oder Alternativen mit kleinerem Fußabdruck.

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Chunking

Chunking teilt große Ressourcen in kleinere Pakete, beschleunigt die initiale Ladezeit und verbessert die allgemeine Performance Ihrer Website.

Empfehlung

Auf den getesteten URLs wird jeweils ein einziges Javascript Bundle geladen. Javascript-Code sollte in Chunks unterteilt werden, so dass bedingt benötigter Code nur dann geladen wird, wenn er auf der aktuellen Seite auch verwendet wird. So wird die Dateigröße immer oder auf vielen Seiten geladener Javascript-Chunks reduziert.

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Dependency Payload-Größen

Große Abhängigkeiten verlangsamen die Ladezeiten. Durch die Optimierung der Bibliotheksgrößen verbessern Sie die Performance der Website erheblich.

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Lazy Loading

Mit Lazy Loading Skripte werden JavaScript-Ressourcen erst geladen, wenn sie benötigt werden. Die initiale Ladezeit wird damit verkürzt und die Website-Performance verbessert.

Empfehlung

Optional benötigter Code (z.B. FriendlyCaptcha, Datepicker/Kalender) sollte bedarfsorientiert nachgeladen werden. Die immer initial geladene Datenmenge der Javascript-Chunks wird hierdurch reduziert. Code-Dependencies sollten regelmäßig auf Aktualität überprüft werden. Ggf. kann auf Dependencies verzichtet werden (z.B. ein Sharer-Dependency mit Support für AddThis (eingestellt 2023).

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Minification

Die Minifizierung von Skripten entfernt überflüssige Zeichen aus JavaScript-Dateien, was die Dateigröße reduziert und die Ladezeiten verkürzt. Diese Praxis optimiert die Ausführungszeit und verbessert die Gesamtperformance der Website, indem sie die Zeit minimiert, die benötigt wird, um Skripte herunterzuladen und zu verarbeiten.

Empfehlung

Der Applikations-Code der geladenen Javascript-Bundles scheint nicht minified zu sein. Javascript-Code sollte während des Build-Prozess minified werden, um die Dateigröße der erzeugten Chunks zu reduzieren.

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Tree Shaking

Beim Tree Shaking wird ungenutzter Code aus JavaScript-Bundles entfernt. Dies erhöht die Performance und führt zu kleineren Dateigrößen und schnelleren Ladezeiten.

Struktur & Code-Qualität
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Bundle-Größen (CSS)

Die Optimierung der Bundle-Größen für CSS verbessert die Ladezeiten, indem nur notwendiger Code geladen wird. Kleine und effiziente CSS-Bundles reduzieren die Übertragung unnötiger Daten und beschleunigen das Rendering der Seiteninhalte. Dies minimiert den Gesamtdatenverkehr und steigert die Servereffizienz.

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DOM-Komplexität

Ein komplexer DOM verlangsamt das Rendering Ihrer Website. Vereinfachen Sie die Struktur, um schnellere Ladezeiten und eine höhere Interaktivität zu erreichen.

Empfehlung

Einige der getesteten Seiten enthalten über 2.100 DOM-Elemente. Um die Performance zu verbessern, könnten Sie Elemente, die erst nach einer Nutzerinteraktion benötigt werden, on-demand rendern. Überprüfen Sie zudem die inhaltliche Komplexität der Seite, um mögliche Reduktionen vorzunehmen.

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Minification (HTML & CSS)

Minifizieren von HTML und CSS entfernt überflüssige Daten wie Kommentare und Leerzeichen, wodurch die Dateigröße reduziert und die Ladezeit der Webseite verbessert wird. Diese Optimierung macht den Datenverkehr effizienter und reduziert die CO2-Emissionen.

Empfehlung

Der CSS-Code Ihrer Website wurde minified, nicht aber der HTML-Code. Auch HTML-Code sollte im Rahmen des Build-Prozesses minified werden.

Tracking
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Async Loading (Tracking)

Asynchrones Laden von Tracking-Skripten verbessert die Ladezeiten, indem es die Ausführung bis nach dem Laden der wesentlichen Inhalte verzögert. Diese Methode stellt sicher, dass die initiale Ladezeit nicht beeinträchtigt wird, was die allgemeine Performance der Website optimiert.

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Exzessive Nutzung

Übermäßiger Einsatz von Tracking-Skripten beeinträchtigt die Ladezeiten Ihrer Website signifikant. Eine Reduzierung und Optimierung dieser Skripte verbessert nicht nur die Performance, sondern steigert auch die User Experience durch schnellere Seitenreaktionen deutlich.

Empfehlung

Ihre Website nutzt Tracking-Skripte von GTM, Taboola, Hotjar und lunio, zudem Marketing-Skripte von adform, LinkedIn, Bing und Facebook. Prüfen sie regelmäßig den Einsatz der verwendeten Tracking- und Marketing-Skripte. Fragen Sie sich: Werden alle Skripte zwingend benötigt? Ist es ausreichend, einzelne Dienste z.B. via A/B Ausspielung nur für einen Teil der Nutzer zu integrieren? Sind die Skripte auf allen Seiten erforderlich?

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Privacy-friendly Provider

Privacy-friendly Provider legen großen Wert auf den Schutz der Nutzerdaten und bieten datenschutzkonforme Lösungen an. Der Einsatz solcher Anbieter verbessert das Vertrauen der Nutzer und stärkt die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen.

Empfehlung

Prüfen Sie, ob Sie anstelle von Google Analytics privacy-friendly Provider wie Fathom oder Plausible integrieren können.

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Tracking integriert

Integriertes Tracking erfasst Nutzerdaten zur Analyse des Verhaltens auf der Website, wird jedoch die Ladezeiten und Performance beeinträchtigen. Eine sorgfältige und sparsame Implementierung dieser Skripte ist entscheidend, um die Nutzererfahrung nicht negativ zu beeinflussen.

Empfehlung

Prüfen Sie, ob Sie in Gänze auf die Verwendung eines Trackings verzichten können.

Videos
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Alternative Content Fallback

Die Bereitstellung von Alternativinhalten als Fallback für Videos verbessert die Zugänglichkeit der Website, indem Nutzern mit eingeschränkter Bandbreite oder inkompatiblen Geräten Texte oder Bilder angezeigt werden. Dies stellt sicher, dass alle Besucher relevante Informationen erhalten, auch wenn Videos nicht geladen werden können. Gleichzeitig optimiert es die Performance der Website und minimiert unnötigen Datenverkehr.

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Angemessene Verwendung

Gezielt eingesetzte Videos steigern das Engagement. Wählen Sie Dauer und Auflösung passend zur Zielsetzung, um unnötig hohen Datenverbrauch und Energiebedarf zu vermeiden.

Empfehlung

Stellen Sie dem Browser Videos in verschiedenen Größen und Formaten zur Verfügung, damit immer die passendste Version geladen wird und unnötiger Datenverbrauch vermieden wird. Wenn für Quer- und Hochformat unterschiedliche Videodateien angezeigt werden sollen, achten Sie darauf, dass nicht beide Formate gleichzeitig geladen werden.

Gerne stellen wir Ihnen Dienste wie z.B. Cloudinary vor, die automatisch die besten Bild- und Videoformate für Ihre Nutzer ausliefern.

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Autoplay

Autoplay von Videos startet diese automatisch, was die Aufmerksamkeit erhöht, aber auch Datenverbrauch und Ladezeiten steigert. Dies erhöht CO2-Emissionen. Ein bedachter Einsatz kann die Umweltbelastung signifikant verbessern.

Empfehlung

Vermeiden Sie Autoplay bei Videos und stellen Sie sicher, dass Videos erst abgespielt werden, wenn der Nutzer interagiert. Dies verhindert unnötigen Datenverbrauch und erhöht die User Experience.

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Drittanbieter-Integration

Drittanbieter-Integrationen erhöhen schnell den funktionalen Mehrwert einer Website, führen jedoch oft zu höherem Datenverbrauch. Dies kann die Ladezeiten verlängern und die CO2-Emissionen erhöhen.

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Länge

Kürzere Videos reduzieren die Ladezeiten und den Datenverbrauch, was die Performance der Website verbessert. Bestimmen Sie passend zum Inhalt und Kontext die Länge ihrer Videos.

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Videoformate

Moderne Videoformate wie H.264 und VP9 bieten effiziente Kompression bei hoher Qualität. Die richtige Wahl dieser Formate reduziert Datenmengen und Ladezeiten, was die Performance verbessert und die Umweltfreundlichkeit Ihrer Website steigert.

Empfehlung

Binden Sie die Videos neben den H.264 MP4-Dateien auch im WebM-Format mit VP9-Codec ein. Dadurch kann der Browser das idealste Format auswählen. Videos im VP9-Format sind in der Regel deutlich kleiner als solche im H.264-Format, was zu geringen Ladezeiten führt.

Wie geht's jetzt weiter?

In diesen Bereichen sehen wir den größten Handlungsbedarf

Mit Hilfe dieser Übersicht können Sie auf einen Blick sehen, welchen Impact und Aufwand die einzelnen Prüfungsfelder haben. Per Klick können Sie zudem die Reihenfolge der beiden Dimensionen auf- und absteigend sortieren.

Wir von nion digital unterstützen Sie sehr gerne bei den folgenden Schritten

  1. Technische Konzeption der vorgestellten Maßnahmen
  2. Wissenstransfer in Form von Workshops und Schulungen für interne Design- und Entwicklerteams
  3. Screening von Services / Dienstleistern
  4. Tiefgehende Analyse der Infrastruktur (z.B. KI) ggf. im Workshop → Applikations-Setup

Bei weiteren Fragen helfen wir gerne weiter

Jens Franke

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